Lebenswelten

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Zahlenwelten [2022]

Kapazitäten und Auslastung

Die Häuser zum Leben bieten betagten und betreuungsbedürftigen Wiener*innen einen sicheren und angenehmen Raum für ein Leben in größtmöglicher Eigenständigkeit. Gut ausgestattete Einzel- und Doppelwohnungen im Wohnbereich werden dabei durch betreute Plätze im stationären Bereich ergänzt. Daneben bietet das KWP in eigens konzipierten Remobilisationsstationen und im Betreuungszentrum Rosenberg eine optimale Unterstützung und Begleitung in besonderen Lebenslagen. Das Angebot der Häuser zum Leben trägt den sich wandelnden Bedürfnissen und Bedarfen der Bewohner*innen Rechnung. So wurde die Anzahl der Plätze im stationären Bereich 2019 stark erweitert, während das Angebot der Einzelwohnungen an die Nachfrage angepasst wurde. 2022 gab es bei den Einzelwohnungen und im stationären Bereich ein leichtes Minus bei der Kapazität und bei den Doppelwohnungen eine Reduktion um 32 Wohneinheiten. Die Gesamtkapazität 2022 belief sich auf 8.627 Plätze. Die Grafik auf der folgenden Seite zeigt die Übersicht über die Kapazitäten aller 30 Häuser zum Leben zum Stichtag 31.12.2022.

Kapazität Gesamt
- 200 %

Auslastung 2022

Die Auslastung der Häuser zum Leben geht wieder nach oben. Nach dem pandemiebedingten Knick im Vorjahr mit 88,8 Prozent Auslastung gab es 2022 wieder eine Steigerung auf rund 90,2 Prozent. Der größte Zuwachs war beim Befristeten Wohnen zu vermerken. Mit mehr als 6.000 Belagstagen und einer Auslastung von knapp 45 Prozent wurde das Angebot wieder so gut angenommen wie vor 2020. Die Entwicklung bei den Remobilisationsstationen war ebenfalls sehr erfreulich. Sie waren 2022 zu 93 Prozent ausgelastet – deutlich besser als in den beiden Vorjahren. Die hohe Auslastung mit mehr als 32.600 Belagstagen bestätigte zudem die Kapazitätsaufstockung vor drei Jahren. Einen neuen Höchstwert gab es im stationären Bereich mit beinahe 797.000 Belagstagen und einer Quote von 97 Prozent. Das seit 2019 betriebene stationäre Hospiz war wie im Vorjahr wieder zu 86 Prozent und damit sehr gut ausgelastet.

Schwerpunkt Station: Betreuungszentrum Rosenberg
15 %
Auslastung Gesamt
1 %

Umsetzungsgrad Unterstütztes und Betreutes Wohnen

Die Einführung der Vollkostentarife am 1.1.2012 sorgt für Sicherheit in der Pflege und Betreuung und garantiert Quantität und Qualität der verfügbaren Plätze und Angebote. Seither stehen die Leistungsangebote Unterstütztes und Betreutes Wohnen allen neuen Bewohner*innen der Häuser zum Leben zur Verfügung. Die Umstellung der Verträge auf das Neusystem läuft und lag 2022 bei 86 Prozent. Bei den Bewohner*innen des Unterstützen Wohnens nimmt die Transformation noch etwas mehr Zeit in Anspruch. Dort entsprechen 71 Prozent der Verträge dem Neusystem läuft und lag 2022 bei 86 Prozent. Bei den Bewohner*innen des Unterstützen Wohnens nimmt die Transformation noch etwas mehr Zeit in Anspruch. Dort entsprechen 71 Prozent der Verträge dem Neusystem. Die Umstellung aller Verträge auf das Vollkostentarifsystem wird für 2026 erwartet.

Umsetzungsgrad Gesamt
15 %
Neuverträge Total
1

Umsetzungsgrad stationärer Bereich

85 Prozent der Bewohner*innen im stationären Bereich verfügen inzwischen über einen Vollkostentarif. Die Steigerung von 81 auf 85 Prozent bedeutete für 2022, dass die Zahl der Altverträge um weitere 100 sank. Damit reduzierte sich die Anzahl auf nur noch 318 Bewohner*innen. Die Umstellung auf die neuen Tarife läuft wie vorgesehen und soll bis 2025 abgeschlossen werden.

Umsetzungsgrad Gesamt Stationärer Bereich
200 %