Wirtschaft und Finanzen

Ausgaben

Betriebskosten

Die Betriebskosten der Häuser zum Leben erreichten im Jahr 2020 mit rund 36 Millionen Euro erneut einen Rekordwert. Das lag in erster Linie an den durch die Pandemie gestiegenen Kosten für Personal und Dienstleistung Dritter sowie für Verbrauchsmaterial für Schutz und Hygiene im Zuge der Pandemiebekämpfung. Bei ersteren waren die Kosten mit 5,47 Millionen Euro mehr als doppelt so hoch wie im Vorjahr. Für Verbrauchsmaterial fiel eine zusätzliche Million Euro an und auch der Betriebsaufwand war knapp 400.000 Euro höher als im Vorjahr. Wenngleich der Hauptanteil der Kosten wie immer bei der Flächenreinigung und der Energie lag, betrug deren prozentualer Anteil anstelle der üblichen 70 Prozent
im Jahr 2020 nur etwa 60 Prozent. Die Energiekosten fielen auch in absoluten Zahlen: Mehr als eine Million Euro konnten die Häuser zum Leben einsparen. Ebenfalls positiv: Die Kosten für Instandhaltung und Instandhaltungsmaterial sowie jene für Versicherungen und Abgaben konnten deutlich reduziert werden.

Lebensmittel

Frisch, gesund, regional und natürlich vom Feinsten: Die Häuser zum Leben legen großen Wert auf eine hochwertige und ausgewogene Verpflegung der BewohnerInnen. Seit Jahren wächst daher auch der Bio-Anteil an den Lebensmitteln. Die hohe kulinarische Qualität spiegelt sich nicht nur in der Zufriedenheit der
BewohnerInnen wider, sondern auch in den Beschaffungskosten. Das Gastronomische Management ist daher Jahr für Jahr gefordert, mittels Ausschreibungen möglichst kosteneffiziente Beschaffungen zu organisieren und optimale Einkaufskonditionen zu erhalten. Doch Qualität hat ihren Preis: Im Jahr 2020 war in fast allen Bereichen ein leichter Anstieg zu verzeichnen. Für die Verpflegung der BewohnerInnen fielen daher etwa 400.000 Euro mehr als noch im Vorjahr an.