Lebenswelten

Kund*innen

Häuser zum Leben: Geschäftsbericht 2022

Stadtrat Peter Hacker zum KWP

Liebe Leserin, lieber Leser!

Der Wiener Weg steht seit Jahrzehnten für Sicherheit, Solidarität und Menschlichkeit. In unserer lebenswerten Stadt lassen wir niemanden zurück und sorgen uns um das Wohl der älteren und hilfsbedürftigen Bevölkerung. Die Häuser zum Leben sind mit ihrem wegweisenden Angebot, ihrer hohen Qualität und ihren visionären Ideen seit mehr als 60 Jahren ein zentraler Baustein in der Pflege und Betreuung älterer Wiener*innen. Heute bieten sie 8.000 betagten Menschen ein sicheres Zuhause und 4.800 engagierten Mitarbeiter*innen eine sichere Arbeitsstelle…

Geschäftsführer Mag. Christian Hennefeind

Liebe Leserin, lieber Leser!

Mitte Februar des vergangenen Jahres steckten wir alle noch tief in der durch die Covid-19-Pandemie ausgelösten Krise mit all ihren negativen Auswirkungen auf das gesamte gesellschaftliche und wirtschaftliche Leben. Wir wussten damals nicht, wann – und ob – wir unsere Häuser zum Leben und unsere 150 PensionistInnenklubs wieder für alle Menschen frei zugänglich machen können. Wir waren damit beschäftigt, die Normalität so gut es ging wieder im Alltag lebbar zu machen – für unsere Bewohner*innen, die Klubbesucher*innen und alle unsere Kund*innen. Das allein war schon ein enormer Aufwand, der nur durch das große Engagement unserer Mitarbeiter*innen stemmbar war…

Ein Blick ins Morgen

Häuser zur Zukunft

Das KWP macht sich zukunftsfit: Im Prozess „Häuser zur Zukunft“ machen sich Führungskräfte und Mitarbeiter*innen Gedanken über die Bedürfnisse und Bedarfe ihrer Zielgruppen in fünf, zehn oder 20 Jahren.

„Was brauchen die Menschen in Zukunft? Welche Leistungen erwarten sie sich vom KWP, welche Leistungen können wir anbieten? Wer sind künftig unsere Zielgruppen und was ist unser Angebot an sie? Wie wirkt sich die Digitalisierung und Technisierung auf unsere Arbeit und unsere Klienten aus? Diese und viele weitere Fragen beschäftigen uns im Prozess ‚Häuser zur Zukunft‘“, erklärt KWP-Geschäftsführer Christian Hennefeind.

Mit einem Kick-off-Workshop für die Direktor*innen und die Geschäftsleitung hat das KWP im April 2022 den Startschuss für diesen langfristig angesetzten Prozess gegeben. In Arbeitsgruppen wurden erste Überlegungen gesammelt, in welche Richtungen es gehen soll.

Dabei wurden acht Kernthemen für die weitere Bearbeitung definiert:

  • Innovatives Leistungsportfolio
  • Kommunikation & Kooperation
  • Wirtschaftlichkeit
  • Infrastruktur & Hardware
  • Technologie & Digitalisierung
  • Ablauforganisation & Steuerung
  • Unternehmenskultur, Haltung, Soft Skills
  • Aufbauorganisation & Steuerung

 

„Bereits nach dem ersten Workshop haben wir in Einzelgesprächen mit allen Direktor*innen der Häuser zum Leben erhoben, welche Themen ihnen besonders am Herzen liegen, wie der aktuelle Stand und die Situation in den einzelnen Häusern ist“, sagt der Bereichsleiter für Häuser und Digitalisierung (BHD), Simon Bluma. In einem folgenden Workshop mit allen Abteilungsleiter*innen wurden die Ergebnisse dieser Erhebungen weiter diskutiert und vertieft. Nach und nach wurden und werden die Betriebsrät*innen, die Führungskräfte in allen Ebenen und die Beschäftigten in den Prozess involviert.

Jedes Themenfeld wird von einer Themengruppe bearbeitet, die im Sommer vergangenen Jahres ihre Arbeit aufgenommen haben. Sie haben über den Herbst und Winter die Grundlagen für die weiteren Schritte erarbeitet. „Die Themengruppen haben das Fundament der Häuser zur Zukunft begründet. Jetzt geht es ans Aufziehen der Wände und schließlich an die Dachgleiche“, erklärt Hennefeind sinnbildlich. Die anstehenden Aufgaben wurden in konkrete Arbeitspakete gepackt, die von den Arbeitsgruppen unter Mitwirkung interner Expert*innen bis Herbst 2023 umgesetzt werden sollen. Dabei stellen sich bereits die Fragen, was kurzfristig machbar ist bzw. erst zu einem späteren Zeitpunkt umgesetzt werden kann.

Was definitiv feststeht: Der Prozess „Häuser zur Zukunft“ wird nicht dazu führen, dass unser bisheriges Angebot an unsere Bewohner*innen eingeschränkt wird, ganz im Gegenteil, wir werden neue Zielgruppen ansprechen und neue Leistungsangebote entwickeln. Und wir werden unsere umfassenden Leistungen auch weiterhin in allen Häusern anbieten. Zwei davon werden in den nächsten Jahren neu errichtet, weil ihre Bausubstanz veraltet und die Instandhaltung zu teuer ist. Ergebnisse aus den Themengruppen werden bei der Planung bereits berücksichtigt.

Bereits umgesetzt ist die Umbenennung der „Zentrale“ in „Servicestellen & Geschäftsleitung“. Dies ist nicht nur der Tatsache geschuldet, dass einzelne Bereiche örtlich unterschiedlich untergebracht sind, sondern vor allem dem Vorhaben, die Zusammenarbeit in unserer Organisation neu zu definieren. „Wir sehen uns als Netz aus serviceorientierten Stellen für die Häuser zum Leben, die Bereiche und Abteilungen arbeiten serviceorientiert, disziplinen- und berufsgruppenübergreifend zusammen – für die bestmögliche Betreuung unserer Kundinnen und Kunden“, sagt Hennefeind zu diesem Schritt.

Der Geschäftsbericht 2022
zum Download

Hier können Sie den Geschäftsbericht der Häuser zum Leben und der PensionistInnenklubs der Stadt Wien auf ihren Desktop laden (PDF-Format, 15 MByte).
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