Technik fürs KWP

Bauen fürs Leben

Altersgerecht, komfortabel, heimelig und dabei immer modern und zeitgemäß sollen sie sein, die Häuser zum Leben. Damit sich die BewohnerInnen stets auf eine voll ausgebaute, funktionierende und qualitativ hochwertige Infrastruktur verlassen können, investiert das Kuratorium Wiener Pensionisten-Wohnhäuser laufend in die Sanierung und Modernisierung der 30 Häuser.

Bei der Erweiterung, Erneuerung und Optimierung der Häuser und Pensionistenklubs haben die MitarbeiterInnen des Bereichs Bau, Infrastruktur & Technik immer die Bedürfnisse der SeniorInnen und die technischen Entwicklungen im Blick – stets unter Einbindung aller in den Gebäuden Lebenden und Arbeitenden. Und das mit Sinn für die kleinen, feinen Details, die das Leben und Wohnen erst so richtig lebenswert machen.

Großprojekte

Im Jahr 2018 wurden insgesamt sechs große Baustellen fertiggestellt. Die Investition des KWP in sechs neue Stationen, je zwei im Haus Margareten und Wieden sowie je einer im Haus Tamariske-Sonnenhof und im Haus Am Mühlengrund, beträgt rund 14 Millionen Euro. Die beiden rundum erneuerten Küchen im Haus Rudolfsheim und im Haus Jedlersdorf kosteten gesamt etwa vier Millionen Euro. Neben den abgeschlossenen Projekten wurde 2018 mit dem Bau von fünf weiteren stationären Bereichen begonnen, die Generalsanierung des Hauses Penzing wurde fortgeführt. Ab dem Frühjahr 2019 werden dort 144 Einzelwohnungen, 14 Doppelwohnungen für Ehepaare und 72 Plätze in zwei neuen stationären Bereichen zur Verfügung stehen. Wo viel gebaut und modernisiert wird, muss hin und wieder alte Substanz weichen. Um für die Zukunft Platz zu machen, wurden für eine Station immerhin ca. 350 Tonnen Abbruchmaterial abgetragen. Für drei neue Projekte mit Baubeginn 2019 wurde die Planung durchgeführt. Insgesamt wurden im Jahr 2018 rund 38 Millionen Euro investiert.

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"Ich bin stolz auf das KWP, weil wir hier so bauen und konstruieren dürfen, dass wir die Bedürfnisse unserer BewohnerInnen optimal erfüllen können."

Peter Peserl, Projektleiter Großbauprojekte
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Immer was zu tun:
Die wichtigsten Weiterentwicklungen im Überblick

Hier ein neuer Markt.Platz, dort eine Kindergartenerweiterung, frisch gestaltete Außenanlagen oder neue Akustikdeckenpaneele: Wie die Menschen ändern sich auch die Häuser des KWP. Im Jahr 2018 erhielt das Haus Neubau durch die Gestaltung des barrierefrei zugänglichen neuen Markt.Platzes mit Terrasse ein großes geschwungenes Vordach, das direkt mit dem Haupteingang verbunden wurde. Die BewohnerInnen des Hauses Trazerberg dürfen sich seit 2018 über neue Außenbereiche freuen.

Im Haus An der Türkenschanze wurde neben der Erweiterung des Kindergartens die Hausorganisation vereinfacht. Dabei wurden die Haus.Büros ins Erdgeschoß verlegt und eine neue barrierefreie Rampe für Arztbesuche errichtet. Neue Gestaltungen im Gast.Haus gab es für das Haus Hohe Warte sowie den Einbau von Akustik-Deckenpaneelen im Pensionistenklub Jedlersdorf. Der Klub Fliederhof im zehnten Bezirk erhielt einen neuen Eingangsbereich mit großzügigem Bewegungsbereich für etwaige sportliche Betätigungen und eine Garderobe. Für all diese Verbesserungen wurden rund neun Millionen Euro aufgewendet. Weitere sechs Millionen Euro flossen in die technische Instandhaltung der 30 Häuser. Hier erfolgte 2018 zudem eine Neuorganisation der technischen Hausbetreuung.

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"Ich bin stolz auf das KWP, weil die Arbeit vielfältig ist und ich viel dazulernen kann."

Dorian Zoder, Lehrling der IT
Klar und logisch

Die Haustechnik errichtete in 25 Häusern zum Leben eine zentrale Leittechnik zur Steuerung, Überwachung und Betriebsführung der einzelnen Gebäude. Dabei wurden sämtliche Regelungsanlagen sowie die Steuerungen für Pumpen, Lüftungsgeräte und die Warmwasser-Bereitung erneuert. Dank einer universalen Benutzeroberfläche sind nun hausübergreifende Datenauswertungen und Alarmweiterleitungen auf das Telefon möglich. Darüber hinaus erfolgt die Steuerung über die Zentrale.

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Sicherheit geht vor

Wohlfühlen kann man sich nur dort, wo man geborgen ist. Um die Sicherheit in den Häusern weiter zu erhöhen, hat das KWP im Jahr 2018 wichtige Akzente gesetzt. Ein neuer Schließplan regelt den Zugang, als präventive Maßnahme wurden alle Türen und Tore auf ihre Funktionalität hin überprüft. Die MitarbeiterInnen des KWP wurden außerdem von der Landespolizeidirektion Wien im Umgang mit potenziellen EinbrecherInnen und verdächtig wirkenden Personen geschult.

Digital in die Zukunft
Seit 1. November können alle BewohnerInnen und MitarbeiterInnen des KWP gratis ins WLAN. Große interne Umstellungen waren die Einführung von KWPedia – die neue Arbeitsplattform – sowie die groß angelegte Umrüstung von 1.500 Geräten auf das aktuelle Betriebssystem Windows 10. Durch die Anbindung der Küchen konnte ein wichtiger Meilenstein gesetzt werden. Kleinere Projekte wie mobile Flipcharts und Preisschild-Drucker erleichtern das tägliche Geschäft in den Häusern. Eine ganze Menge Vorarbeit und Planung wurde zudem für Projekte geleistet, die 2019 starten sollen: Web-Shop, Videokonferenz, Videotelefonie, mobile Arbeitsmittel, Smartboards, digitale Hausinfos, virtueller 3D-Haus- und Wohnungsrundgang, mobile Temperaturüberwachung sowie Lebensmitteldrucker.

Das Jahr in Zahlen

Gesamtbudget Infrastruktur 2018 

0
3

1 Station wurde komplett abgebrochen. Dabei wurden rund 350 Tonnen Material entsorgt - so viel wie 58 Elefanten.

2000000

empfangene E-Mails
(+20% gg. 2017)

500000

1,3 Mio. geführte externe Telefonate

700000

Alarme (z.B. Lichtrufe, Notrufe, Brandalarme)

15

versuchte Hackerangriffe

800

Innerhalb von 10 Monaten wurden 1.500 Geräte auf das neue Betriebssystem Windows 10 umgestellt.

3

Kabelverlegungen in Metern

3

Planungsarbeiten 2018
mit Baubeginn 2019

3

Ausführung von Großbauvorhaben 2018